Schtschi aus Sauerkraut
Rind-, Hammel- oder Schweinefleisch für
die Brühe, 500-600 g Sauerkraut,
1-2 Möhren, 1-2 Petersilienwurzeln,
1 Zwiebel, 2 EL Tomatenpüree, frische
grüne Kräuter, 2-3 Knoblauchzehen,
M2 Glas saure Sahne, 2 1 Wasser,
1 EL Weizenmehl, 2 EL ausgelassene
Butter, Lorbeerblatt, Pfeffer, Salz
Aus Rind-, Hammel- oder Schweinefleisch Brühe kochen. Währenddessen das Sauerkraut auspressen, in die Kasserolle legen, einen Löffel Tomatenpüree, ein Glas Brühe oder Wasser hinzufügen, mit einem Deckel verschließen und etwa 1 1/2-2 Stunden schmoren lassen, anfangs bei starker Hitze, sobald das Kraut erwärmt ist, bei ganz leichter Hitze. Je weicher das Kraut ist, desto besser schmeckt die Schtschi. Etwa 10-15 Minuten vor Ende des Schmorens die in Butter angedünsteten Wurzelgemüse und Zwiebel zugeben. Das Kraut in die siedende Brühe geben und gar dünsten (30-40 Minuten). 15 Minuten vor Ende der Garzeit die Einbrenne zur Brühe geben, Lorbeerblatt, Pfeffer und Salz hinzufügen, eventuell 2-3 in Salz zerdrückte Knoblauchzehen. Man kann diese Schtschi auch mit Kartoffeln oder Graupen kochen: 2-3 Kartoffeln in Würfel oder Scheiben schneiden. Gesondert 2-3 Esslöffel Graupen (am besten Perl-, oder Weizengraupen) halb kochen. Alles 20 Minuten vor der Zugabe des geschmorten Krauts in die siedende Brühe geben.
Zu dieser Schtschi saure Sahne und Suppengrün auf den Teller geben, dazu passt gut Buchweizenkascha (Brei) oder Kulebjaka. Beim Kochen der Schtschi aus Sauerkraut keinesfalls die Brühe salzen, denn das Sauerkraut ist salzig genug.
Sutotschnyje Schtschi (24 -Stunden- Schtschi)
500-600 g Sauerkraut, 2-3 Knochen
von geräuchertem Schweinefleisch,
1 EL Weizenmehl, übrige Zutaten wie für
Sauerkrautschtschi
Diese Schtschi wird genauso gekocht wie die aus Sauerkraut.
Das Sauerkraut mit Fett und Knochen von geräuchertem Schweinefleisch dünsten, dabei 1/2 EL Tomatenpüree hinzufügen. Nach etwa 11/2-2 Stunden wird das Sauerkraut rötlich und weich, mit leicht süßem Beigeschmack. Das gedünstete Kraut in die Fleischbrühe legen und circa 1 Stunde garen. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die im Tomatenpüree angebräunten Wurzelgemüse hinzufügen und nach etwa weiteren 15 Minuten Gewürze, Einbrenne und Salz. In die gekochte Schtschi 2-3 mit Salz zerstoßene Knoblauchzehen zugeben.
Lässt man die Schtschi in einem Steinguttopf ziehen, so schmeckt sie besser. Den Kochtopf mit der Schtschi gleich nach der Zugabe von Gewürzen von der Kochstelle nehmen, d.h. 15 Minuten bevor sie gar ist. Die Schtschi in Steingut-Halblitertöpfchen gießen. In jeden Topf je ein Stück Fleisch und eine mit Salz zerriebene Knoblauchzehe geben. Den Topf mit einem Stück ausgerollten ungesäuerten Butterteig zudecken, den Teig mit verquirltem Ei bestreichen und im Backofen bräunen. Die Schtschi ist gar, wenn der Fladendeckel braun gebacken ist und sich hochwölbt. Diese Schtschi isst man am besten mit einem Holzlöffel direkt aus dem Töpfchen.
Die Benennung dieser Schtschi stammt von ihrer alten Kochweise. Die Sutotschnyje Schtschi ist eine 24-Stunden-Schtschi. Die Schtschi wird, bevor sie völlig gegart ist, in einen Topf gegossen und für die ganze Nacht in die Kälte gestellt (oder in den Kühlschrank). Am anderen Tage lässt man die Schtschi (falls nötig) auftauen und erwärmt sie in den Töpfen mit dem Teig.
Schtschi von der Newa
5-6 getrocknete Steinpilze, 400 g Fleisch,
4-5 Knoblauchzehen, Zutaten wie für die
gewöhnliche Schtschi
Diese Schtschi wird in der Pilzbrühe gekocht. In Steingut-Portionstöpfchen klein-geschnittene gekochte Pilze, zerhackten Knoblauch, zwei Stückchen gebratenes Fleisch geben, die Schtschi eingießen und zum Kochen bringen.
Schtschi aus Sauerampfer auf dörfliche Art
6 mittelgroße Kartoffeln, 2 Zwiebeln,
3 EL Butter, 400 g Sauerampfer, 1 Bund
Petersilie, 1 Bund Dill, 1/2 Glas saure
Sahne, 2 1 Wasser, frische Kräuter
Kartoffeln schälen, die ganzen Knollen abkochen und abkühlen. Das Kochwasser durchseihen. Sauerampferblätter schneiden, klein geschnittene Zwiebeln und Petersilie, Butter und ein wenig Kochwasser hinzufügen, dann etwa 5-7 Minuten dünsten. Die gekochten Kartoffeln in Würfel schneiden, mit Sauerampfer vermischen, das heiße Kochwasser zugeben und noch einige Minuten kochen.
Wenn man diese Schtschi im Gusseisentopf in der Backröhre gart, so schmeckt sie besonders gut.
Die fertige Schtschi mit saurer Sahne und Kräutern servieren.
,,Faule" Schtschi (für bequeme Leute mit wenig Zeit)
500-6oo g frischer Kohl, 2-3 mittelgroße Kartoffeln, 1 mittelgroße (weiße) Rübe, 2 mittelgroße Möhren, 1 Zwiebel, 2 mittelgroße Tomaten, 2 EL Butter, 1/2 Glas saure Sahne, 2 Petersilien- oder Sellerie-Wurzeln, Salz, 2 1 Bouillon (fertige Fleischbrühe)
In die kochende Brühe Salz, grob geschnittenen Kohl, in Stücke geschnittene Kartoffeln legen, erneut zum Kochen bringen, danach grob zerhackte Wurzelgemüse, mit Fett angedünstete Zwiebel und Tomaten hineingeben.
Gegen Ende der Garzeit Gewürze und 2 EL saure Sahne zufügen.